Sperrt Trump ein WM-Land aus?

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Sportlich hat der dieses Land geliefert: Mit einem 2:2 gegen Usbekistan sicherte sich das Team die Qualifikation zur WM 2026. Zum vierten Mal in Folge ist man bei der Endrunde dabei.

Doch trotz der Freude bleibt ein ungutes Gefühl. Denn politische Hürden könnten den Einzug ins Turnier verhindern. Noch ist unklar, ob die Mannschaft überhaupt in die USA einreisen darf – der Austragungsort der meisten WM-Spiele. Damit droht ausgerechnet nach der sportlichen Glanzleistung ein Rückschlag, der nichts mit Fußball zu tun hat.

1. Einreiseverbot als Spielverderber?

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Ein Memo aus den USA sorgt für Schlagzeilen: Ein WM-Land gehört zu 41 Ländern, für die Einreisebeschränkungen oder -verbote im Raum stehen. Das Papier geht auf eine Anordnung vom 20. Januar zurück, die Länder mit erhöhtem Risiko für die nationale Sicherheit betrifft – darunter vor allem islamisch geprägte Staaten.

Spieler und Fans der nächsten WM könnten betroffen sein. Was wie ein reines Sicherheitsthema klingt, hat weitreichende sportliche Folgen – und könnte ein Novum in der WM-Geschichte werden.

2. USA und Iran: Eine schwierige Beziehung

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Das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran ist seit Jahrzehnten angespannt – auch unter aktuellen und früheren Präsidenten. Sanktionen, diplomatische Eiszeiten und Drohgebärden prägen das Bild.

Dass nun ein Sportereignis zwischen diese Fronten gerät, zeigt, wie sehr Politik und Fußball verbunden sein können. Wenn das Einreiseverbot Bestand hat, droht der WM-Teilnahme des Iran das Aus – trotz sportlicher Qualifikation. Ein Szenario, das besonders für die Spieler bitter wäre.

3. Was bedeutet das für die FIFA?

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Die FIFA steht bei politischen Fragen gern neutral da – doch in diesem Fall wäre ein Ausschluss wegen Einreiseverbot kaum tragbar. Immerhin geht es um ein Team, das sich sportlich qualifiziert hat.

Die Organisation müsste dann wohl aktiv werden, Druck auf die Gastgeber ausüben oder nach Lösungen suchen. Ein WM-Turnier ohne sportlich qualifizierte Teams würde nicht nur das Format beschädigen, sondern auch das Ansehen der FIFA massiv gefährden. Es steht also weit mehr auf dem Spiel als nur ein einzelner Platz.

4. Alternativen kaum denkbar

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Sollte der Iran tatsächlich nicht einreisen dürfen, stünde die FIFA vor einer schweren Entscheidung: Kompletter Ausschluss, Ersatzteam oder Verlegung einzelner Spiele?

Keine der Optionen erscheint ideal. Auch wenn einige Spiele in Kanada und Mexiko stattfinden, bleibt der Hauptspielort die USA. Selbst wenn man dem Iran Spiele außerhalb der USA zusichert, würde dies das Turnierformat verzerren. Noch gibt es keine offiziellen Aussagen – doch hinter den Kulissen dürfte es bereits brodeln.

5. Betroffen wären auch Fans

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Nicht nur Spieler wären von einem Verbot betroffen – auch iranische Fans weltweit könnten Schwierigkeiten bekommen. Vor allem Anhänger mit iranischer Staatsbürgerschaft oder Wurzeln im Iran stehen vor bürokratischen Hürden.

Ein WM-Erlebnis lebt auch von seiner Fan-Kultur. Sollte eine ganze Nation ausgeschlossen werden, wäre das ein herber Verlust für die Atmosphäre und Diversität des Turniers. Und es stellt die Frage: Wie universell ist der Fußball wirklich, wenn politische Grenzen das Spielfeld bestimmen?

6. Politischer Druck wächst

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Mit jeder neuen Information steigt auch der politische Druck. Menschenrechtsgruppen, Sportfunktionäre und internationale Medien fordern Transparenz und eine Lösung.

Ein Land wegen seiner Herkunft oder Politik aus der WM auszuschließen, wäre ein gefährlicher Präzedenzfall. Sollte Trump tatsächlich wieder in Entscheidungsposition kommen, droht der Konflikt zu eskalieren. Für die Spieler und ihre Familien beginnt nun eine Phase der Ungewissheit – sie haben ihren Job erledigt, doch andere blockieren den Weg zur Weltbühne.

7. Noch ist nichts entschieden

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Aktuell steht noch nichts fest. Ob das Memo in tatsächliche Politik umgesetzt wird, bleibt offen. Doch die Zeichen deuten auf eine schwierige Ausgangslage für den Iran.

Für die Fans bleibt zu hoffen, dass der Sport nicht zum Spielball der Politik wird. Noch kann die FIFA eingreifen, noch kann es Gespräche geben. Aber klar ist auch: Die Uhr tickt. Und wenn nicht bald Lösungen gefunden werden, steht der Iran zwar auf dem Papier bei der WM – aber nicht auf dem Rasen.

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